Dithmarscher Kohlbrot

Jedes Jahr im September finden in der Küstenregion Dithmarschen eine Woche lang die sog. Kohltage statt; ein Klassiker unter den norddeutschen Herbstfesten in Europas größtem geschlossenen Kohlanbaugebiet. Eine der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten ist hier das Kohlbrot – ein knuspriges Roggenmischbrot, verfeinert mit frischem Kohl, Zwiebeln und Kräutern.

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Heißwecken

Heißwecken, auch als Heetwichs oder Hedeweggen bekannt, nennt man bei uns im Norden kleine Rosinenbrötchen. Früher waren sie ein typisches Gebäck der Fastenzeit und verbreiteten sich mit der Hanse im ganzen Ostseeraum. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten; hier ein Originalrezept von meiner Großmutter, aufgepeppt mit Rum und Zitrusschalen. Mein mit Abstand liebstes Gebäck!

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Dreierlei Franzbrötchen

Ob klassisch mit Zimt und Zucker, gefüllt mit Schokodrops oder belegt mit Streuseln – das Franzbrötchen ist die Hamburger Spezialität sowie Stolz der Hansestadt und nur echt durch den obligatorischen Holzlöffelabdruck, der ihm seine typische Form verleiht. Belegt ist das süße Plundergebäck aus Hefeteig in Hamburg seit dem 19. Jh.: Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ eine Art Baguette aus Mehl und Butter, bis nach der Jahrhundertwende eine Hamburger Bäckerei begann, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu verfeinern.

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Erdbeer-Plundertaschen

In Hamburg sind die süßen Teilchen vor allem als Kopenhagener bekannt und aus keiner Bäckerei wegzudenken. Traditionell mit Marzipan und Rosinen gefüllt, gibt es in der Sommerzeit auch fruchtige Varianten. Die Basis bleibt dabei dieselbe – aus Hefeteig und Ziehfett wird ein Plunderteig hergestellt, der mehrmals gefaltet und ausgerollt, sprich touriert, wird.

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