Spinat-Quiche mit Bärlauch

Bärlauch, im Volksmund auch Knoblauchspinat, Zigeunerlauch oder Hexenzwiebel genannt, ist ein Verwandter des Schnittlauchs, des Knoblauchs und der Zwiebel. Anfang März bis Mitte Mai hat dieses Wildgemüse, das so intensiv nach mildem Knoblauch duftet und schmeckt, Saison. Als scharfer und zugleich frischer Solokünstler in Dips, Pesto und Saucen verträgt er sich auch hervorragend in einer Kombination mit Spinat in einem deftigen Quiche, der sowohl warm als auch kalt vorzüglich mundet.

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Apfelweinkuchen aus dem Alten Land

Ab Mitte April ist Apfelblütezeit im Alten Land und die nordische Landschaft südlich der Elbe verwandelt sich für drei Wochen in ein rosafarbenes Blütenmeer. In dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands kann man rund acht Millionen Apfel-, Kirsch- und Birnbäume finden. Fast jeder dritte deutsche Apfel stammt aus der Region, die neben Hamburger Stadtteilen auch mehrere Gemeinden in Niedersachsen umfasst. Klar, dass diese Gegend mit reichlich köstlichen Apfelkuchen-Rezepten auftrumpfen kann!

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Himmel & Erde-Flammkuchen

Himmel und Erde, eine Mischung aus Kartoffelbrei und Apfelmus, ist ein seit dem 18. Jahrhundert bekanntes, traditionelles Gericht aus Niedersachsen, aber auch im Rheinland und in Nordrhein-Westfalen bekannt. Seinen Namen verdankt es der früher gängigen Bezeichnung „Erdäpfel“ für Kartoffeln und somit „Erde“, wobei die Äpfel als Pendant für „Himmel“ fungieren. In dieser Version kommen die beiden Hauptkomponenten jedoch nicht als Stampf daher, sondern als süß-deftiger Flammkuchenbelag.

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Zimt-Hasen

Dieses Ostergebäck ist nicht nur „trockene“ Deko, sondern ein süßes und aromatisches Kleingebäck, und das für Groß und Klein. Auf der Grundlage eines Rezepts für Zimtschnecken wird der Teig ganz einfach zu Häschen geformt und anschließend nach Herzenslust mit Puderzucker, Nüssen und Beeren dekoriert. Perfekt fürs Osternest oder zum Osterbrunch!

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Hanseaten

Die köstlichen Hanseaten wurden im späten 19. Jahrhundert von einem Lübecker Bäcker erfunden. Auch heute findet man sie nach wie vor in so gut wie jeder Bäckerei Hamburgs. Sie setzen sich aus zwei Mürbeteighälften, einer roten Geleefüllung und einer zarter Puderzuckerglasur zusammen und bestechen außerdem durch ihre rundgezackten Ränder. Neben dem Namen per se deutet vor allem die Farbkomposition auf den hanseatischen Hintergrund: Rot und Weiß symbolisieren sowohl das Wappen als auch die Flaggen der Hanse.

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Lübecker Marzipantorte

Die Lübecker Marzipantorte ist fast schon so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt, gilt Lübeck doch seit dem Mittelalter als „Marzipanstadt“, auch wenn seine Marzipanproduktion erst seit 1800 dokumentiert ist. Die Basis der Torte ist ein Mürbeteigboden, für die Füllung wechseln sich Biskuit- und Sahne-Nuss-Creme-Schichten ab und den Abschluss bildet eine zuckersüße Marzipandecke.

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Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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Heidesand mit Cranberry-Zuckerrand

Heidesand ist ein norddeutscher Plätzchenklassiker, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Den Namen hat er dem Heideboden in Niedersachsen zu verdanken, der eine ähnliche helle und sandige Optik aufweist. Meist als klassische “schlichte” Version zubereitet, wird der fein-mürbe Keks in dieser Variante mit einem fruchtig-säuerlichen Cranberry-Zuckerrand aufgepeppt.

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Braunschweiger Lebkuchen

Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen. Bei diesem Rezept ist die Grundbasis ein altes Rezept meiner Großmutter, wobei Kleinigkeiten durch vegane Zutaten ersetzt bzw. ergänzt wurden.

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Sanddorn-Orangen-Kuchen

Passend zur Sanddornernte im September/Oktober: ein saftiger und frischer Rührkuchen, verfeinert mit dem Aroma der Orange und des Sanddorns. Letzterer ist eine typische Spezialität in der Küstenregion Norddeutschlands, da er hier vermehrt auf dem sandigen Boden der Dünen gedeiht. Die Früchte schmecken herb, samtig und sauer, sind aber als Mus, Saft oder Konfitüre sehr delikat.

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