Puttäppel

Einfacher geht´s kaum! Aus wenigen Zutaten entstehen im Handumdrehen vegane Puttäppel (Puttäpfel), den meisten besser bekannt als Bratäpfel. „Putt“ bedeutet auf Plattdeutsch soviel viel „Loch“ (jenes für die Füllung), ist aber auch die Bezeichnung für „Topf“ (hiermit ist die Form gemeint, in der er gebacken wird). Die unkomplizierte Süßspeise und perfekte Dessert-Idee gehört zur norddeutschen Weihnachtszeit genauso dazu wie Lübecker Marzipanstollen und Braunschweiger Lebkuchen. Und mal ehrlich: Wer kann dem Duft frisch gebackener Bratäpfel aus dem Ofen schon widerstehen?


Zutaten

Für die Puttäppel (für 4 Stück):

  • 4 mittelgroße, säuerliche Äpfel (z.B. Elstar, Janagold oder Gala)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 150 g süßer, veganer Nussauftrich (z.B. von Vitaquell)
  • 80 g Cashewkerne
  • Bei Bedarf: Puderzucker und/oder vegane Vanillesauce

 


Zubereitung

Äpfel gründlich abspülen, trocken reiben und jeweils das obere Drittel waagerecht abschneiden. Kerngehäuse mit einem Ausstecher oder Messer großzügig entfernen. Das Innere der Äpfel mit etwas ausgepresstem Zitronensaft einpinseln und diese anschließend in eine Auflaufform setzen.

Für die Füllung die Cashews grob hacken; dabei etwa 2 EL ganz lassen. Die Creme mit den zerkleinerten Nüssen verkneten, die Äpfel damit befüllen und zum Schluss je 2-3 ganze Kerne in die Füllung leicht eindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) 30-40 Minuten backen, dabei die Apfeldeckel nach der Hälfte der Garzeit auf die Äpfel setzen und zu Ende backen. Die fertigen Puttäppel noch warm auf Tellern anrichten und – falls erwünscht – mit Puderzucker bestäuben und Vanillesauce servieren.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.