Marmorierter Heidesand

Was ist eines der beliebtesten norddeutschen Weihnachtsgebäcke mit Tradition? Die Antwort lautet ganz klar: Heidesand! Seinen Namen verdankt er dem sandigen Heideboden in Niedersachsen. Aber keine Sorge: die Ähnlichkeit bezieht sich auf die Optik, nicht auf den Geschmack. 😉 Egal ob als große Taler oder süße Plätzchen – das bekannte Sandgebäck ist schön mürbe, unkompliziert in der Zubereitung und einfach köstlich im Ergebnis!


Zutaten

Für den Keksteig (für ca. 30 Stück):

  • 375g Mehl
  • 250g Margarine
  • 125g Puderzucker
  • 20g Hagelzucker
  • 3 EL Kakao
  • 1 EL Rum
  • 1 Pck. Bourbonvanillezucker
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Msp. Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone
  • Prise Meersalz

Zubereitung

Zunächst das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine große Schüssel sieben. Im Anschluss zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Rum, der Prise Salz und dem Zitronenabrieb zu einem geschmeidigen Keksteig verarbeiten.
Etwas mehr als die Hälfte von dem Teig abtrennen und zur Seite legen. In den Rest des Teigs das Kakaopulver so lange unterkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun jeweils den hellen als auch den dunklen Teig in vier Teile trennen und immer eine helle Teigkugel mit einer dunklen vorsichtig verkneten. Dabei darauf achten, dass sich die Teige schön verbinden. Knetet jedoch nicht zu motiviert, da sonst ein zu „schmieriges“ Muster entsteht. Zum Schluss die vier Kugeln wieder zu einer einzigen Rolle formen und in dem Hagelzucker wälzen. Wie groß die „Teigwurst“ wird, ist ganz Euch überlassen, je nachdem, wie groß Eure Kekse werden sollen!
Der Heidesandteig muss jetzt fest in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank, damit er später beim Schneiden seine Form behält. Nach der ausreichenden Kühlschrankruhe wird der Teig mit einem scharfen Messer in Scheiben geschnitten, diese auf ein Backblech drapiert und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad gebacken (kleine Plätzchen brauchen etwa 15, große Taler 25 Minuten). Dabei aufpassen, dass das Sandgebäck nicht zu dunkel wird; es soll ja schließlich an den hellen Heideboden erinnern 😉 Nach dem Backen die Kekse ausreichend abkühlen lassen, da sie sonst sehr leicht zerbrechen.
Tipp: Wenn Ihr es gerne etwas pfiffiger mögt, peppt die Sandplätzchen doch mit etwas Abrieb oder Aroma von einer Orange auf. Schmeckt auch klasse!

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