Kalter Hund

Kalter Hund, oder auch Kalte Schnauze, ist eine überaus köstliche und nicht wegzudenkende Reminiszenz an meine Kindheit und durfte früher auf keinem Geburtstag fehlen. Ein Stück war nie genug, ein zweites aber meistens dennoch zu viel – der Klassiker. Rezepte gibt es für die Kalorienbombe viele, wobei die Herangehensweise eigentlich immer die gleiche ist: Kekse und Schokomasse werden in einer Kastenform abwechselnd geschichtet und, sobald das Ergebnis erkaltet ist, darf fürstlich geschlemmt werden. Bei meinem Rezept habe ich nicht nur die Kekse selbst gebacken, sondern das Kokosfett auch durch hochwertiges Kokosöl ersetzt und das kalte Backwerk mit Mandeln und Cranberries verfeinert.


Zutaten

Für die Kekse:

  • 220g Mehl
  • 80g Margarine
  • 40g Puderzucker
  • 2 EL pflanzliche Sahne
  • 1 Pck. Bourbonvanillezucker
  • Prise Meersalz

Für die Schokomasse:

  • 300g Kokosöl geschmacksneutral (z.B. von Vitaquell)
  • 200g gehobelte Mandeln
  • 150g Zartbitterkuvertüre
  • 100ml pflanzliche Sahne
  • 100g Rohrohrzucker
  • 50g Cranberries
  • 1 Pck. Bourbonvanillezucker
  • 2 EL Kakaopulver

Zubereitung

Für den Mürbeteig zunächst die zimmerwarme Margarine zusammen mit dem Puderzucker, Vanillezucker, der Sojasahne und der Prise Salz aufschlagen und nach und nach das Mehl unterrühren. Zu einem „Teigklops“ formen und abgedeckt 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Danach den Teig mit Hilfe eines Nudelholzes auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem rechteckigen Keksausstecher ausstechen. (Man kann natürlich auch einen anderen rechteckigen Gegenstand umfunktionieren oder einfach den Teig mit einem Messer in rechteckige Stücke teilen.) Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 8-10 Minuten goldbraun backen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. (–> Bei mir sind bei dieser Teigmenge nach dem Schichten am Ende nur 2 Kekse übrig geblieben.)

Während die Kekse auskühlen, kann nun das Koksöl zusammen mit der Sojasahne, der Zartbitterkuvertüre, dem Zucker und dem Vanillezucker geschmolzen werden. Sobald die Masse flüssig ist, vom Herd nehmen und den Kakao unterrühren. Nun geht es ans Schichten. Hierfür eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Back- bzw. Kastenform zuerst mit Keksen auslegen (vielleicht müsst Ihr welche zerbrechen), danach so viel von der Schokocreme auf der Keksschicht verteilen, dass diese bedeckt ist. Abwechselnd Creme und Kekse in die Kastenform einschichten (ca. 5 Schichten). Nach etwa 2 Schichten die gehobelten Mandeln (bis auf ca. 2 EL) als eine Schicht auf der Schokolade verteilen, danach mit Keksen weitermachen. Am Ende mit einer Schokoschicht abschließen und diese mit den restlichen Mandeln und den Cranberries belegen. Den Kalten Hund nun für mindestens 6 Stunden, aber am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen und ihn dann am nächsten Tag in Scheiben schneiden und vernaschen!

Tipp: Wer es lieber etwas klassischer mag, lässt die Mandeln und die Cranberries einfach weg und/ oder verziert den Kalten Hund, so wie ich es aus meiner Kindheit gewohnt bin, mit veganen Weingummi oder wonach es einem beliebt. Natürlich müssen auch die Kekse nicht selbst gebacken werden. Wer hierfür zu faul ist, der nimmt einfach 250g vegane Kekse aus dem Supermarkt.

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