Gebackene Holunderblüten

Mitte Mai bis Mitte Juni steht im Norden Deutschlands der Holunder in voller Blüte. Die Wenigsten wissen, dass die Dolden nicht nur verarbeitet als Sirup sondern auch pur eine besondere Delikatesse sind. Gerade im norddeutschen Raum werden die Blüten mit Vorliebe in einem süßen Weisswein-Teig ausgebacken und mit Puderzucker oder Vanilleeis serviert. Ein günstiges und einfach herzustellendes Dessert, und dabei trotzdem außergewöhnlich und filigran. Also: Blüten sammeln, ausbacken und genießen! 


Zutaten

Für die ausgebackenen Blüten:

  • 8 Holunderblüten-Dolden
  • 150g Mehl
  • 250ml trockener Weißwein
  • 100ml Pflanzenmilch
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 EL Holunderblütensirup
  • 1 Bio-Zitrone (Schuss Saft plus Messerspitze Abrieb)
  • 1 Prise Meersalz
  • Außerdem: Puderzucker zum Bestäuben und 1l Pflanzenöl zum Ausbacken

Zubereitung

Das Mehl zusammen mit dem Zucker, der Prise Salz sowie dem Weisswein, der Pflanzenmilch und dem Spritzer Zitronensaft und -abrieb glatt rühren; ca. 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Holunderblüten-Dolden ausschütteln, ggf. waschen und von Schmutz oder möglicherweise kleinen Tierchen befreien. Nicht vergessen, diese wieder in die Freiheit zu entlassen!

Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Blütendolden nacheinander in den Weinteig tauchen, abtropfen lassen (ruhig mit den Fingern die einzelnen Blüten etwas auseinander ziehen, da sonst die Gefahr besteht, dass die gebackene Dolde beim Frittieren ein einziger Teigklumpen wird!) und im heißen Fett ca. 2 Minuten goldbraun ausbacken. Mit Puderzucker bestäuben und noch warm genießen!

Tipp: Die gebackenen Holunderblüten schmecken auch toll mit einer Kugel Vanilleeis oder gezuckerten Erdbeeren!

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