Einhorn-Torte

Sie ist bunt. Sie glitzert. Sie schmeckt fruchtig-süß. Und sie bringt alle Augen zum Strahlen. Die Einhorn-Torte! Auch Rainbow cake, Regenbogentorte oder Prinzessinentorte genannt, ist sie DAS Highlight und DER Star auf jeder Party und Kaffeetafel, egal ob Kindergeburtstag, Hochzeitstag, Jubiläumsfeier oder einfach, um ein bisschen anzugeben. Und schmecken tut sie dank fluffigem Biskuit und fruchtiger und zartschmelzender Zitronen-Buttercreme-Füllung auch noch fantastisch. Mit dieser Torte kann Dir keiner einen Wunsch abschlagen, keiner mehr böse sein, keiner widerstehen. Kurzum: Die Torte aller Torten!


Zutaten

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 500ml Mineralwasser mit Sprudel
  • 350g Rohrohrzucker
  • 200ml Pflanzenöl
  • 1,5 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Bourbonvanillezucker
  • 1 TL Natron
  • Prise Meersalz
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • bunte, vegane Lebensmittelfarbe

Für die Buttercreme:

  • 250ml Pflanzenmilch
  • 400g Margarine
  • 2 Bio-Zitronen (Saft und Abrieb)
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • 40g Speisestärke
  • 50g Puderzucker

Für das Topping:

  • 250g veganes Rollfondant (für die Decke)
  • Zuckerperlen
  • uuund: ein Fondant-Einhorn aus 200g weißem und 400g buntem Rollfondant

Zubereitung

(Achtung: diesen Schritt am besten schon am Vortag bzw. Vorabend durchführen!)

Zu allererst geht es an die Füllung – die Buttercreme – für die zunächst ein veganer Zitronenpudding gekocht wird. Hierfür 2 Bio-Zitronen auspressen und den Saft mit Wasser aufgiessen, sodass sich 250ml Flüssigkeit ergeben. Diese mit der Hafermilch, einer guten Portion Zitronenabrieb (1/2 TL für den Biskuitteig zur Seite stellen) und dem Zucker verrühren. 3-4 EL von der Flüssigkeit mit der Speisestärke verrühren. Die Zitronen-Milch nun zum Kochen bringen, die Speisestärke einrühren, erneut aufkochen und abkühlen lassen. Dafür am besten den Zitronenpudding mit etwas Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Der Pudding muss nun ein paar Stunden erkalten, was am besten über Nacht im Kühlschrank funktioniert.

Mit Hilfe eines Mixers zuerst die Margarine aufgeschlagen, dann den Puderzucker und nach und nach den Zitronenpudding hinzugeben (sowohl die Margarine als auch der Zitronenpudding sollten Zimmertemperatur haben). Die Creme muss im Anschluss für ca. 1-2 Stunde in den Kühlschrank. In dieser Zeit können die bunten Böden gebacken werden. Hierfür den Zucker, den Vanillezucker, das Wasser, das Öl, die Prise Salz und den Zitronenabrieb verquirlen und dann langsam das gesiebte (!) Mehl, Backpulver und Natron einrühren. Den fertigen Teig mit einem großen Löffel oder einer Suppenkelle gleichmäßig auf so viele kleine Schüsseln verteilen, wie Ihr Böden haben wollt und in diese die Lebensmittelfarben einrühren, bis Ihr mit dem Farbergebnis zufrieden seid. Ich habe mich für 6 verschiedene Farben und somit für 6 Böden entschieden. (Die angegebene Teigmenge ergibt 6 dünne Böden für eine 26cm  Ø Springform, wodurch die Torte nicht ins Unermessliche steigt. Ihr könnt aber statt 6 auch 4 etwas höhere Böden backen.)
Nun wird es etwas zeitintensiv: Jeder der Böden muss im 180 Grad vorgeheizten Backofen zwischen 12-15 Minuten gebacken werden. Dafür die Springform immer von neuem mit Backpapier auslegen, damit sich der Boden hinterher gut löst. Ich habe mit den helleren Farben angefangen und mich zu den dunkleren vorgearbeitet. Wichtig ist nur, dass Ihr die Teigschüsseln, nachdem die Farbe eingerührt wurde, in den Kühlschrank stellt und erst zum Backen wieder rausholt, da sonst die Wirkung des Backpulvers flöten geht. Sobald die Böden fertig sind, müssen diese vollständig auskühlen.
Jetzt geht es ans Schichten, wobei immer etwa 2-3 EL Buttercreme auf jeden Boden gestrichen werden. Die Reihenfolge der bunten Tortenböden ist natürlich Euch überlassen. Ihr solltet nur ein Auge darauf haben, dass die Creme für alle Böden reicht und auch noch etwas übrig ist, um am Ende noch den Rand sowie die Decke, am besten mit einem Messer, akkurat auszubessern und einzustreichen. Nun muss die Torte mind. 1 Stunde in den Kühlschrank.
Für das Fondant-Einschlagen muss das Fondant mit etwas Puderzucker und einem Nudelholz ausgerollt werden. Zuerst wird es dann am Tortendeckel glattgetrichen, bevor es am Rand bzw. an den Seiten glatt und gerade modelliert und der Überschuss abgeschnitten wird.

Zum Schluss kommt nun die Kür: das Dekorieren und Verzieren! Das Fondant-Einhorn habe ich bereits einige Tage zuvor gebastelt, damit es ausreichend trocknen kann. Ich habe mich an verschiedenen Youtube-Tutorials orientiert. Ich möchte jedoch weder für eine bestimmte Seite Werbung, noch die Idee als meine eigene verkaufen. Klickt Euch einfach durch! Neben dem Einhorn habe ich die Torte mit ausgestochenen Sternen aus dem Überschuss der Fondant-Decke, Zuckerperlen und dem übrig geblieben Fondant von dem Einhorn, das ich wie eine Zuckerstange aus dünnen Würstchen gedreht habe, verziert. Eurer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt!

Tipp: Bei dieser Torte gibt es einiges zu beachten: 1) Gebt Euch beim Verteilen des Teiges in der Springform Mühe und streicht ordentlich bis zum Rand – umso gleichmäßiger werden die Böden. 2) Achtet bei den Farbstoffen des Fondants darauf, dass sie wirklich vegan sind und z.B. kein E120 bzw. Karmin (Läuseblut) enthalten. 3) Beim Ausrollen des Fondants sollte dieses nicht zu dünn werden, da es sonst schnell reissen kann. Falls dies aber doch passiert, halb so wild, da diese Stelle später einfach „wegdekoriert“ werden kann!

 

 

2 Gedanken zu „Einhorn-Torte

  • 27. Juni 2016 um 9:11
    Permalink

    die sieht aber toll aus 🙂
    so eine will ich auch zu meinem nächsten Geburtstag
    mit Fodant habe ich aber noch nie gearbeitet
    liebe Grüße

    Antwort
  • 4. Juli 2016 um 10:40
    Permalink

    Liebe Melli,
    danke schön! Ja, mit Fondant ist das auch immer so eine Sache – ein riesiger Fan bin ich von dieser supersüßen Zuckermasse auch nicht. Aber sie macht halt optisch etwas her!
    Liebe Grüße,
    Vanessa

    Antwort

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