Franzkekse

Was wäre Hamburg ohne das Franzbrötchen? Natürlich unvorstellbar! Ein prima Rezept für das kulinarische Wahrzeichen der Hansestadt findet Ihr bereits in meiner Rezeptdatenbank. Wer allerdings nicht gleich ein ganzes Plunderteilchen vertilgen möchte oder kann, und trotzdem nicht auf den Geschmack und die so typische Form des Gebäcks verzichten möchte, für den sind meine Franzkekse genau das Richtige. Ruckzuck zubereitet, sind die süßen Dinger schwuppdiwupp mit einem Happs im Mund verschwunden und die perfekte kleine Nascherei für zwischendurch. Auch toll als Geschenk!

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Rote Grütze-Strudel

Rote Grütze bzw. „Roode Grütt“ ist eine nicht wegzudenkende Spezialität aus Norddeutschland. Das Dessert besteht aus gekochten Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen und wird zumeist mit Vanillesauce oder Sahne serviert. In meiner Strudel-Kreation wird die Beeren-Grütze zu einer fruchtigen Füllung, die zusammen mit cremigen Vanillepudding ein Tête-a-Tête mit knusprig-zartem Blätterteig eingeht. Schmackofatz!

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Norddeutscher Butterkuchen

Butterkuchen, auch als Zuckerkuchen oder bei eingefleischten Nordlichtern als Bodderkooken bekannt, zählt definitiv zur klassischen norddeutschen Kaffeetafel. Auch bei meiner Großmutter gehörte der köstliche, wenn auch nicht gerade kalorienarme Blechkuchen zum festen Repertoire. Egal ob mit Mandeln belegt oder stattdessen „pur“ mit einer Zimt-und-Zucker-Mischung bestreut; je frischer der Kuchen ist, desto besser schmeckt er. Das Naschen vom noch warmen Blech ist also ausdrücklich erlaubt!

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Apfelweinkuchen aus dem Alten Land

Ab Mitte April ist Apfelblütezeit im Alten Land und die nordische Landschaft südlich der Elbe verwandelt sich für drei Wochen in ein rosafarbenes Blütenmeer. In dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands kann man rund acht Millionen Apfel-, Kirsch- und Birnbäume finden. Fast jeder dritte deutsche Apfel stammt aus der Region, die neben Hamburger Stadtteilen auch mehrere Gemeinden in Niedersachsen umfasst. Klar, dass diese Gegend mit reichlich köstlichen Apfelkuchen-Rezepten auftrumpfen kann!

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Himmel & Erde-Flammkuchen

Himmel und Erde, eine Mischung aus Kartoffelbrei und Apfelmus, ist ein seit dem 18. Jahrhundert bekanntes, traditionelles Gericht aus Niedersachsen, aber auch im Rheinland und in Nordrhein-Westfalen bekannt. Seinen Namen verdankt es der früher gängigen Bezeichnung „Erdäpfel“ für Kartoffeln und somit „Erde“, wobei die Äpfel als Pendant für „Himmel“ fungieren. In dieser Version kommen die beiden Hauptkomponenten jedoch nicht als Stampf daher, sondern als süß-deftiger Flammkuchenbelag.

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Hanseaten

Die köstlichen Hanseaten wurden im späten 19. Jahrhundert von einem Lübecker Bäcker erfunden. Auch heute findet man sie nach wie vor in so gut wie jeder Bäckerei Hamburgs. Sie setzen sich aus zwei Mürbeteighälften, einer roten Geleefüllung und einer zarter Puderzuckerglasur zusammen und bestechen außerdem durch ihre rundgezackten Ränder. Neben dem Namen per se deutet vor allem die Farbkomposition auf den hanseatischen Hintergrund: Rot und Weiß symbolisieren sowohl das Wappen als auch die Flaggen der Hanse.

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Lübecker Marzipantorte

Die Lübecker Marzipantorte ist fast schon so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt, gilt Lübeck doch seit dem Mittelalter als „Marzipanstadt“, auch wenn seine Marzipanproduktion erst seit 1800 dokumentiert ist. Die Basis der Torte ist ein Mürbeteigboden, für die Füllung wechseln sich Biskuit- und Sahne-Nuss-Creme-Schichten ab und den Abschluss bildet eine zuckersüße Marzipandecke.

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Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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Heidesand mit Cranberry-Zuckerrand

Heidesand ist ein norddeutscher Plätzchenklassiker, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Den Namen hat er dem Heideboden in Niedersachsen zu verdanken, der eine ähnliche helle und sandige Optik aufweist. Meist als klassische “schlichte” Version zubereitet, wird der fein-mürbe Keks in dieser Variante mit einem fruchtig-säuerlichen Cranberry-Zuckerrand aufgepeppt.

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Braunschweiger Lebkuchen

Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen. Bei diesem Rezept ist die Grundbasis ein altes Rezept meiner Großmutter, wobei Kleinigkeiten durch vegane Zutaten ersetzt bzw. ergänzt wurden.

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Sanddorn-Orangen-Kuchen

Passend zur Sanddornernte im September/Oktober: ein saftiger und frischer Rührkuchen, verfeinert mit dem Aroma der Orange und des Sanddorns. Letzterer ist eine typische Spezialität in der Küstenregion Norddeutschlands, da er hier vermehrt auf dem sandigen Boden der Dünen gedeiht. Die Früchte schmecken herb, samtig und sauer, sind aber als Mus, Saft oder Konfitüre sehr delikat.

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Dithmarscher Kohlbrot

Jedes Jahr im September finden in der Küstenregion Dithmarschen eine Woche lang die sog. Kohltage statt; ein Klassiker unter den norddeutschen Herbstfesten in Europas größtem geschlossenen Kohlanbaugebiet. Eine der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten ist hier das Kohlbrot – ein knuspriges Roggenmischbrot, verfeinert mit frischem Kohl, Zwiebeln und Kräutern.

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Heißwecken

Heißwecken, auch als Heetwichs oder Hedeweggen bekannt, nennt man bei uns im Norden kleine Rosinenbrötchen. Früher waren sie ein typisches Gebäck der Fastenzeit und verbreiteten sich mit der Hanse im ganzen Ostseeraum. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten; hier ein Originalrezept von meiner Großmutter, aufgepeppt mit Rum und Zitrusschalen. Mein mit Abstand liebstes Gebäck!

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Dreierlei Franzbrötchen

Ob klassisch mit Zimt und Zucker, gefüllt mit Schokodrops oder belegt mit Streuseln – das Franzbrötchen ist die Hamburger Spezialität sowie Stolz der Hansestadt und nur echt durch den obligatorischen Holzlöffelabdruck, der ihm seine typische Form verleiht. Belegt ist das süße Plundergebäck aus Hefeteig in Hamburg seit dem 19. Jh.: Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ eine Art Baguette aus Mehl und Butter, bis nach der Jahrhundertwende eine Hamburger Bäckerei begann, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu verfeinern.

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Erdbeer-Plundertaschen

In Hamburg sind die süßen Teilchen vor allem als Kopenhagener bekannt und aus keiner Bäckerei wegzudenken. Traditionell mit Marzipan und Rosinen gefüllt, gibt es in der Sommerzeit auch fruchtige Varianten. Die Basis bleibt dabei dieselbe – aus Hefeteig und Ziehfett wird ein Plunderteig hergestellt, der mehrmals gefaltet und ausgerollt, sprich touriert, wird.

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