Pfirsiche

Hierzulande weniger bekannt, sind die Pfirsich-Kekse in Kroatien als „Breskvice“ (kroatisch für Pfirsiche) in jeder Bäckerei und in jedem Supermarkt zu haben und auf Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten ein Pflicht-Dessert. Zugegeben: Diese süßen Teilchen weisen eine minimal höhere Kalorienanzahl auf als ihre Namensgeber und sind leider auch nicht ganz so gesund. Dafür schmecken sie aber einfach himmlisch. Denn wer den ersten Zuckerschock nicht scheut, den erwartet ein weicher und saftiger Mürbekeks, gefüllt mit einer köstlichen Kakao-Rum-Buttercreme. Dobar tek!

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Mediterranes Zupfbrot

Brotschneiden kann jeder, bei mir wird neuerdings gezupft! Deswegen heißt mein neues Lieblingsbrot auch Zupf- bzw. Faltenbrot. Es ist nicht nur aromatisch, saftig und kross, sondern zudem vielseitig gestaltbar. Neben der klassischen Kräuterbutterfüllung wird das Brot in diesem Rezept mit veganen Gemüseaufstrichen, Oliven, Paprika und frischen Kräutern gefüllt, wobei Ihr statt frischen Kräutern auch getrocknete oder Kräuter aus der Tiefkühltruhe verwenden könnt. Das perfekte Brot zum Grillen und/oder Partymitbringsel!

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Franzkekse

Was wäre Hamburg ohne das Franzbrötchen? Natürlich unvorstellbar! Ein prima Rezept für das kulinarische Wahrzeichen der Hansestadt findet Ihr bereits in meiner Rezeptdatenbank. Wer allerdings nicht gleich ein ganzes Plunderteilchen vertilgen möchte oder kann, und trotzdem nicht auf den Geschmack und die so typische Form des Gebäcks verzichten möchte, für den sind meine Franzkekse genau das Richtige. Ruckzuck zubereitet, sind die süßen Dinger schwuppdiwupp mit einem Happs im Mund verschwunden und die perfekte kleine Nascherei für zwischendurch. Auch toll als Geschenk!

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Blaue Marmorküchlein

Der Klassiker unter den Rührkuchen: Marmorkuchen! In meiner Variante ist der Kuchen bzw. sind die Küchlein nicht nur schnell und einfach gebacken, sondern auch schön fruchtig, da sie statt mit dunklem Kakao mit pürierten Blaubeeren marmoriert werden. So entstehen blau-weiße Nachwerke, die außerdem noch mit etwas Zimt und ein paar kernigen Haferflocken verfeinert werden. Ergebnis: Locker, saftig, köstlich!

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Prilleken

Süße Krapfen aus Hefeteig nennt man bei uns im Norden Prilleken. Früher wurden sie ausschließlich zur Fastnacht gebacken, um sich bei den Dorfkindern „freizukaufen“. Der Name geht übrigens auf die Zubereitungsweise zurück: Laut des bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs von 1768 bedeutet „prilleken“ mit den Händen rollen. Klassischerweise werden sie nämlich per Hand als Kugeln oder dünne Ringe geformt, können aber auch für eine feinere Optik wie Donuts ausgestochen werden. Unabhängig von der Form werden sie nach ursprünglichem Rezept nach dem Backen noch warm in Zucker gewälzt und so frisch wie möglich vernascht. Natürlich können sie aber auch nach Herzenslust anderweitig verziert werden!

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Ochsenaugen

Ochsenaugen, auch als Pfauenaugen bekannt, sind fruchtige Marzipanplätzchen, die nicht nur zur Weihnachtszeit schmecken. Die Basis bildet ein klassischer Mürbeteigkeks, auf den ein Rand aus Marzipan gespritzt und der anschließend mit roter Konfitüre oder Gelee befüllt wird. Wie die süßen Geleemakronen zu ihrem Namen gekommen sind, kann man sich wohl selbst zusammenreimen!

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Zimt-Hasen

Dieses Ostergebäck ist nicht nur „trockene“ Deko, sondern ein süßes und aromatisches Kleingebäck, und das für Groß und Klein. Auf der Grundlage eines Rezepts für Zimtschnecken wird der Teig ganz einfach zu Häschen geformt und anschließend nach Herzenslust mit Puderzucker, Nüssen und Beeren dekoriert. Perfekt fürs Osternest oder zum Osterbrunch!

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Hanseaten

Die köstlichen Hanseaten wurden im späten 19. Jahrhundert von einem Lübecker Bäcker erfunden. Auch heute findet man sie nach wie vor in so gut wie jeder Bäckerei Hamburgs. Sie setzen sich aus zwei Mürbeteighälften, einer roten Geleefüllung und einer zarter Puderzuckerglasur zusammen und bestechen außerdem durch ihre rundgezackten Ränder. Neben dem Namen per se deutet vor allem die Farbkomposition auf den hanseatischen Hintergrund: Rot und Weiß symbolisieren sowohl das Wappen als auch die Flaggen der Hanse.

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Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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Heidesand mit Cranberry-Zuckerrand

Heidesand ist ein norddeutscher Plätzchenklassiker, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Den Namen hat er dem Heideboden in Niedersachsen zu verdanken, der eine ähnliche helle und sandige Optik aufweist. Meist als klassische “schlichte” Version zubereitet, wird der fein-mürbe Keks in dieser Variante mit einem fruchtig-säuerlichen Cranberry-Zuckerrand aufgepeppt.

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Braunschweiger Lebkuchen

Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen. Bei diesem Rezept ist die Grundbasis ein altes Rezept meiner Großmutter, wobei Kleinigkeiten durch vegane Zutaten ersetzt bzw. ergänzt wurden.

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Heißwecken

Heißwecken, auch als Heetwichs oder Hedeweggen bekannt, nennt man bei uns im Norden kleine Rosinenbrötchen. Früher waren sie ein typisches Gebäck der Fastenzeit und verbreiteten sich mit der Hanse im ganzen Ostseeraum. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten; hier ein Originalrezept von meiner Großmutter, aufgepeppt mit Rum und Zitrusschalen. Mein mit Abstand liebstes Gebäck!

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Dreierlei Franzbrötchen

Ob klassisch mit Zimt und Zucker, gefüllt mit Schokodrops oder belegt mit Streuseln – das Franzbrötchen ist die Hamburger Spezialität sowie Stolz der Hansestadt und nur echt durch den obligatorischen Holzlöffelabdruck, der ihm seine typische Form verleiht. Belegt ist das süße Plundergebäck aus Hefeteig in Hamburg seit dem 19. Jh.: Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ eine Art Baguette aus Mehl und Butter, bis nach der Jahrhundertwende eine Hamburger Bäckerei begann, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu verfeinern.

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