Rübli-Muffins

Ostern ohne Rübli-Kuchen oder Gebäck ist ja mittlerweile undenkbar. Und das zu Recht! Die Möhre, Karotte oder eben Rübe harmoniert einfach perfekt mit Süßgebäck, und das vor allem kombiniert mit Nüssen und feinem Zimtaroma. In meiner Muffin-Variante wird der fein-nussige Geschmack durch Walnussöl und Dinkelvollkornmehl unterstrichen und durch ein cremiges und zitroniges Frischkäse-Topping ergänzt. Überzeugt Euch selbst, wie köstlich diese Muffins munden!

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Förtchen

Förtchen, oder auch Pförtchen, sind im Norden Deutschlands, vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachen, ein klassisches Weihnachts- bzw. Neujahrsgebäck. Sie werden in einer so genannten Förtchenpfanne gebacken, wodurch ihre typische, runde Form entsteht. Es gibt sie sowohl pur bzw. nur mit Puderzucker bestäubt, genauso wie mit frischen oder Trockenfrüchten, Nüssen oder Kompott gefüllt. Schon im Mittelalter soll das Gebäck während der Weihnachtstage eine wichtige Rolle gespielt haben, bevor es dann gegen Ende des 18. Jahrhundert den Thron des beliebtesten Neujahrsgebäcks eroberte.

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Dominosteine

Dominosteine gehören neben Plätzchen, Stollen & Co. einfach zum klassischen Weihnachtsgebäck. Es soll ja sogar Menschen geben, die sie bereits im September verdrücken, wenn die ersten Supermärkte ihre Regale mit den Weihnachtssüßigkeiten füllen. Und wem kann man´s verdenken: luftiger Lebkuchenboden, fruchtiges Gelee, samtiges Walnuss-Marzipan und als krönenden Abschluss herbe Zartbitterkuvertüre. Himmlisch! Erfunden wurde die Schichtpraline übrigens 1936. Sie sollte als günstige Alternative zur kostspieligeren Schokoladenpraline dienen und wurde so im Zweiten Weltkriegs als sog. „Notpraline“ bekannt.

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Hamburger Pfeffernüsse

… sind eine echte norddeutsche Weihnachts-Keksspezialität und wurden früher auch Kliekläffers genannt, weil sie so nett in der Keksdose klapperten. Für das Gebäck gibt es viele Rezepte. Was alle jedoch vereint, sind die obligatorischen (Weihnachts)Gewürze, also „Pfeffer“, wie man in Hamburg früher jegliche Würze nannte, die aus der weiten Fremde stammte. In meinem Rezept sind die süßen Naschbollen außerdem mit gehackten Mandeln und Aprikosen verfeinert.

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Niedersachsenstriezel

Ein Striezel, oder auch Strietzel, ist ein Hefeteig, der vor dem Backen mit einer Masse gefüllt und im Anschluss aufgerollt, gefaltet oder geflochten wird. Toll schmeckt er mit Äpfeln, Nüssen oder auch Mohn. Einer der besten Striezel die ich bisher probieren durfte stammt aus meiner Lieblingsbäckerei in Hannover und heißt Niedersachsenstriezel. Im Original ist er dort mit Quark und Rosinen gefüllt, mit Streuseln belegt und Zuckerguss verziert. Dass er aber auch vegan wunderbar funktioniert und dabei herrlich saftig und aromatisch schmeckt, möchte ich Euch mit diesem Rezept beweisen!

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Kürbiskern-Schoko-Rauten

Dass ein Schuss Kürbiskernöl nicht nur Salaten und Suppen die besondere Würze verleiht, sondern auch Desserts und Gebäck, beweisen diese tollen Kürbiskern-Schoko-Rauten. Zweierlei Mürbeteige bilden hier die Basis, eine dünne Schicht Aprikosenaufstrich verleiht Saftigkeit und herb-süße Zartbitterkuvertüre rundet das nussige Backwerk ab. Die Kombination aus Kürbiskernöl, Kürbiskernen und Schokolade wird Euch begeistern!

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Pfirsiche

Hierzulande weniger bekannt, sind die Pfirsich-Kekse in Kroatien als „Breskvice“ (kroatisch für Pfirsiche) in jeder Bäckerei und in jedem Supermarkt zu haben und auf Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten ein Pflicht-Dessert. Zugegeben: Diese süßen Teilchen weisen eine minimal höhere Kalorienanzahl auf als ihre Namensgeber und sind leider auch nicht ganz so gesund. Dafür schmecken sie aber einfach himmlisch. Denn wer den ersten Zuckerschock nicht scheut, den erwartet ein weicher und saftiger Mürbekeks, gefüllt mit einer köstlichen Kakao-Rum-Buttercreme. Dobar tek!

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Mediterranes Zupfbrot

Brotschneiden kann jeder, bei mir wird neuerdings gezupft! Deswegen heißt mein neues Lieblingsbrot auch Zupf- bzw. Faltenbrot. Es ist nicht nur aromatisch, saftig und kross, sondern zudem vielseitig gestaltbar. Neben der klassischen Kräuterbutterfüllung wird das Brot in diesem Rezept mit veganen Gemüseaufstrichen, Oliven, Paprika und frischen Kräutern gefüllt, wobei Ihr statt frischen Kräutern auch getrocknete oder Kräuter aus der Tiefkühltruhe verwenden könnt. Das perfekte Brot zum Grillen und/oder Partymitbringsel!

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Franzkekse

Was wäre Hamburg ohne das Franzbrötchen? Natürlich unvorstellbar! Ein prima Rezept für das kulinarische Wahrzeichen der Hansestadt findet Ihr bereits in meiner Rezeptdatenbank. Wer allerdings nicht gleich ein ganzes Plunderteilchen vertilgen möchte oder kann, und trotzdem nicht auf den Geschmack und die so typische Form des Gebäcks verzichten möchte, für den sind meine Franzkekse genau das Richtige. Ruckzuck zubereitet, sind die süßen Dinger schwuppdiwupp mit einem Happs im Mund verschwunden und die perfekte kleine Nascherei für zwischendurch. Auch toll als Geschenk!

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Rote Grütze-Strudel

Rote Grütze bzw. „Roode Grütt“ ist eine nicht wegzudenkende Spezialität aus Norddeutschland. Das Dessert besteht aus gekochten Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen und wird zumeist mit Vanillesauce oder Sahne serviert. In meiner Strudel-Kreation wird die Beeren-Grütze zu einer fruchtigen Füllung, die zusammen mit cremigen Vanillepudding ein Tête-a-Tête mit knusprig-zartem Blätterteig eingeht. Schmackofatz!

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Ochsenaugen

Ochsenaugen, auch als Pfauenaugen bekannt, sind fruchtige Marzipanplätzchen, die nicht nur zur Weihnachtszeit schmecken. Die Basis bildet ein klassischer Mürbeteigkeks, auf den ein Rand aus Marzipan gespritzt und der anschließend mit roter Konfitüre oder Gelee befüllt wird. Wie die süßen Geleemakronen zu ihrem Namen gekommen sind, kann man sich wohl selbst zusammenreimen!

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Hanseaten

Die köstlichen Hanseaten wurden im späten 19. Jahrhundert von einem Lübecker Bäcker erfunden. Auch heute findet man sie nach wie vor in so gut wie jeder Bäckerei Hamburgs. Sie setzen sich aus zwei Mürbeteighälften, einer roten Geleefüllung und einer zarter Puderzuckerglasur zusammen und bestechen außerdem durch ihre rundgezackten Ränder. Neben dem Namen per se deutet vor allem die Farbkomposition auf den hanseatischen Hintergrund: Rot und Weiß symbolisieren sowohl das Wappen als auch die Flaggen der Hanse.

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Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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