Marmor-Waffeln mit Sanddorn-Orangenkompott

Wenn der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Kakao und Zitrusaromen in der Luft liegt, war es mal wieder Zeit für meine veganen Marmorwaffeln mit süß-herbem Sanddorn-Orangen-Kompott… mmmmhh! Den Südsternen unter Euch wird Sanddorn – auch Zitrone des Nordens genannt – wohl nicht so viel sagen wie uns Nordlichtern. Die Beeren sind nämlich nördlichen Ursprungs; die Sträucher wachsen auf sandigen, kalkhaltigen Böden, wie man sie z.B. oft auf Rügen findet, und tragen bis in den November hinein ihre quietsch-orangefarbenen Früchte. Und die haben es in sich: Ihr Vitamin-C-Gehalt liegt bis um das Sechzehnfache über dem von Orangen und Zitronen. Da die Früchtchen allerdings recht sauer sind, werden sie zumeist zu süß-säuerlichen Säften & Sirup verarbeitet. Fazit: Meine vegane Waffel-Kombi schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern stärkt auch noch Eure Abwehrkräfte 😉

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Friesische Pflaumenstreifen

Friesische Pflaumenstreifen, einigen eingefleischten Nordlichtern auch als Friesen-Pai geläufig, ist ein wahrer Evergreen auf den Kaffeetafeln aller nördlich gelegen Cafés und Ausflugslokale. Hierbei handelt es sich um einen Mürbe- oder Blätterteig, der mit Pflaumenmus bestrichen, mit Zwetschgen oder Pflaumen und Hagelzucker belegt und, wer mag, noch mit ein paar Zimtstreuseln veredelt wird. Und da die Steinfrüchte jetzt im Frühherbst Hochsaison haben: Ran an die Schlemmer-Streifen! 🙂

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Windbeutel-Schwäne mit Brombeersahne

Sind sie nicht einfach zauberhaft, meine süßen Windbeutelschwäne? Luftig, filigran und dabei auch noch köstlich! Das wusste schon meine liebe Großmutter, die kaum ein Famillienfest oder einen Geburtstag ausließ, um ihren Liebsten ein paar Windbeutelschwäne zu kredenzen. Und dass der dazu benötigte Brandteig auch vegan zubereitet werden kann, möchte ich Euch mit diesem Rezept zeigen. Wer also mit seinem Gebäck mal so richtig auftrumpfen oder vielleicht in ähnlichen Kindheitserinnerungen wie ich schwelgen möchte, dem lege ich dieses Rezept wärmstens ans Herz!

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Mini-Flammkuchen mit Birne und Balsamico-Zwiebeln

Diese Mini-Flammkuchen sind wirklich ganz großes Kulinarik-Kino! Knuspriger Teig, fruchtige Birnen, krosse Tofuwürfel und Walnüsse und als absolutes Highlight süß-säuerliche Balsamico-Zwiebeln. Eine außergewöhnliche Kombination aus deftig und fruchtig, die absolut überzeugt. Mundet übrigens an lauen Sommerabenden genauso gut wie zur kalten Jahreszeit! 

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Gebackene Holunderblüten

Mitte Mai bis Mitte Juni steht im Norden Deutschlands der Holunder in voller Blüte. Die Wenigsten wissen, dass die Dolden nicht nur verarbeitet als Sirup sondern auch pur eine besondere Delikatesse sind. Gerade im norddeutschen Raum werden die Blüten mit Vorliebe in einem süßen Weisswein-Teig ausgebacken und mit Puderzucker oder Vanilleeis serviert. Ein günstiges und einfach herzustellendes Dessert, und dabei trotzdem außergewöhnlich und filigran. Also: Blüten sammeln, ausbacken und genießen!

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Herzbrezeln

Alle Jahre wieder, und das jeden zweiten Sonntag im Mai, feiern wir ihn zu Ehren unserer Mütter: den Muttertag! Auch wenn ich mir nicht gerne aufzwingen lasse, wann ich als Kind meinen Eltern eine besondere Aufmerksamkeit zuzukommen lassen habe, so finde ich den Tag trotzdem einen guten Anlass, um Mutti mal wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie wäre es hierfür mit ein paar Herzbrezeln, perfekt für einen gemütlichen und schmackhaften Sonntagsbrunch? Die lassen nämlich nicht nur Augen strahlen, sondern munden dabei auch noch vorzüglich!

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Kopenhagener Kaffeekranz

Der Kopenhagener Kaffeekranz ist hierzulande ein echter Evergreen und ziert die meisten Auslagen norddeutscher Bäckereien. Verständlich, denn das Plundergebäck ist ein wahres Geschmackshighlight! Mit Marzipan gefüllt, Aprikosenmarmelade bestrichen und Zuckerguss, Rosinen und Mandeln verziert, zergeht der Kranz voller Aroma und Saftigkeit förmlich auf der Zunge.
Erfunden wurde das Gebäck übrigens 1843, als ein Kopenhagener Bäcker, angeregt und inspiriert von einer Reise nach Wien, einen knusprigen Kuchen kreierte, der Ähnlichkeit mit einem Croissant hatte. Nach seiner Rückkehr nach Kopenhagen setzte er die Produktentwicklung des „Wiener Brotes” fort und verfeinerte es, bis es sich im Anschluss schließlich im Norden Deutschlands ausbreitete.

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Rübli-Muffins

Ostern ohne Rübli-Kuchen oder Gebäck ist ja mittlerweile undenkbar. Und das zu Recht! Die Möhre, Karotte oder eben Rübe harmoniert einfach perfekt mit Süßgebäck, und das vor allem kombiniert mit Nüssen und feinem Zimtaroma. In meiner Muffin-Variante wird der fein-nussige Geschmack durch Walnussöl und Dinkelvollkornmehl unterstrichen und durch ein cremiges und zitroniges Frischkäse-Topping ergänzt. Überzeugt Euch selbst, wie köstlich diese Muffins munden!

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Hanseatenbrot

Egal ob zum Frühstück, zum Abendbrot oder als Stulle zwischendurch – eine (oder gleich ein paar) Scheibe(n) Hanseatenbrot schmecken zu jeder Tageszeit, und das sowohl süß als auch herzhaft belegt. Das nordische Roggen-Weizenvollkornbrot, angereichert mit Sonnenblumenkernen, Leinsamen und etwas Zuckerrübensirup, ist dabei nicht nur vollwertig und gesund, sondern auch aromatisch und sehr lecker!

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Orangen-Cupcakes

Orangen-Cupcakes sind unkompliziert und schnell gemacht und schmecken einfach immer. In meinem Rezept werden sie mit etwas Orangenlikör und feinen Gewürzen veredelt und mit einem aromatisch-süßen „Buttercreme“-Topping abgerundet. Das besondere Highlight: Die köstlichen Küchlein warten zusätzlich mit frischen Orangenfilets als Füllung auf. Simpel und trotzdem besonders!

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Förtchen

Förtchen, oder auch Pförtchen, sind im Norden Deutschlands, vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachen, ein klassisches Weihnachts- bzw. Neujahrsgebäck. Sie werden in einer so genannten Förtchenpfanne gebacken, wodurch ihre typische, runde Form entsteht. Es gibt sie sowohl pur bzw. nur mit Puderzucker bestäubt, genauso wie mit frischen oder Trockenfrüchten, Nüssen oder Kompott gefüllt. Schon im Mittelalter soll das Gebäck während der Weihnachtstage eine wichtige Rolle gespielt haben, bevor es dann gegen Ende des 18. Jahrhundert den Thron des beliebtesten Neujahrsgebäcks eroberte.

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Dominosteine

Dominosteine gehören neben Plätzchen, Stollen & Co. einfach zum klassischen Weihnachtsgebäck. Es soll ja sogar Menschen geben, die sie bereits im September verdrücken, wenn die ersten Supermärkte ihre Regale mit den Weihnachtssüßigkeiten füllen. Und wem kann man´s verdenken: luftiger Lebkuchenboden, fruchtiges Gelee, samtiges Walnuss-Marzipan und als krönenden Abschluss herbe Zartbitterkuvertüre. Himmlisch! Erfunden wurde die Schichtpraline übrigens 1936. Sie sollte als günstige Alternative zur kostspieligeren Schokoladenpraline dienen und wurde so im Zweiten Weltkriegs als sog. „Notpraline“ bekannt.

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Hamburger Pfeffernüsse

… sind eine echte norddeutsche Weihnachts-Keksspezialität und wurden früher auch Kliekläffers genannt, weil sie so nett in der Keksdose klapperten. Für das Gebäck gibt es viele Rezepte. Was alle jedoch vereint, sind die obligatorischen (Weihnachts)Gewürze, also „Pfeffer“, wie man in Hamburg früher jegliche Würze nannte, die aus der weiten Fremde stammte. In meinem Rezept sind die süßen Naschbollen außerdem mit gehackten Mandeln und Aprikosen verfeinert.

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Niedersachsenstriezel

Ein Striezel, oder auch Strietzel, ist ein Hefeteig, der vor dem Backen mit einer Masse gefüllt und im Anschluss aufgerollt, gefaltet oder geflochten wird. Toll schmeckt er mit Äpfeln, Nüssen oder auch Mohn. Einer der besten Striezel die ich bisher probieren durfte stammt aus meiner Lieblingsbäckerei in Hannover und heißt Niedersachsenstriezel. Im Original ist er dort mit Quark und Rosinen gefüllt, mit Streuseln belegt und Zuckerguss verziert. Dass er aber auch vegan wunderbar funktioniert und dabei herrlich saftig und aromatisch schmeckt, möchte ich Euch mit diesem Rezept beweisen!

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Kürbiskern-Schoko-Rauten

Dass ein Schuss Kürbiskernöl nicht nur Salaten und Suppen die besondere Würze verleiht, sondern auch Desserts und Gebäck, beweisen diese tollen Kürbiskern-Schoko-Rauten. Zweierlei Mürbeteige bilden hier die Basis, eine dünne Schicht Aprikosenaufstrich verleiht Saftigkeit und herb-süße Zartbitterkuvertüre rundet das nussige Backwerk ab. Die Kombination aus Kürbiskernöl, Kürbiskernen und Schokolade wird Euch begeistern!

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