Neujahrskuchen

Neujahrskuchen, auf plattdeutsch Rullekes, Neejahrskook oder auch Krüllkoken genannt, sind dünne, aufgerollte Waffeln, die man in Norddeutschland zum Jahreswechsel backt. Besonders in Ostfriesland bietet man sie dann traditionell jedem Besucher an, der ein frohes neues Jahr wünscht. Doch viele backen die Neujahrskuchen auch schon vorher und verspeisen die süßen Hörnchen zu einer heißen Tasse Tee in der Weihnachtszeit einfach selbst. Wem kann man das verübeln, so süß und köstlich wie sie sind? In meiner veganen Variante habe ich natürlich die Eier weggelassen und den weißen Kandis durch braunen ersetzt, wodurch die Kuchen trotzdem ihre schöne, braune Farbe erhalten.

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Kehdinger Kringel

In der Weihnachtsbäckerei… gibt es dieses Jahr (natürlich) eine weitere leckere Spezialität aus dem hohen Norden: Kehdinger Kringel, ein zartes Mürbegebäck mit einer feinen Kokosnote und einem raffinierten Mandel-Kokos-Crunch! Das Besondere an meinem Rezept: Hier kommt keine Margarine zum Einsatz, sondern hochwertiges Kokosöl. Und auch das Mehl wird zum Teil durch gemahlene Mandeln ersetzt. Wer also eine Alternative zum mitunter recht üppigen Weihnachtsgebäck sucht, liegt mit meinen veganen Kehdinger Kringeln goldrichtig! Übrigens nicht nur in der Weihnachtszeit zum Naschen geeignet!

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Marmorierter Heidesand

Was ist eines der beliebtesten norddeutschen Weihnachtsgebäcke mit Tradition? Die Antwort lautet ganz klar: Heidesand! Seinen Namen verdankt er dem sandigen Heideboden in Niedersachsen. Aber keine Sorge: die Ähnlichkeit bezieht sich auf die Optik, nicht auf den Geschmack 😉 Egal ob als große Taler oder süße Plätzchen – das bekannte Sandgebäck ist schön mürbe, unkompliziert in der Zubereitung und einfach köstlich im Ergebnis!

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Lübecker Marzipanstollen

Stollen – eine obligatorische und nicht wegzudenkende Weihnachtsleckerei! Wer es gern etwas exquisiter mag oder von Marzipan einfach nicht genug bekommen kann, für den ist mein Rezept für einen veganen Lübecker Marzipanstollen das Richtige! Genau wie der typische Christstollen, muss auch dieser Hefeteig einige Zeit gehen, und auch das liebevolle Formen nimmt etwas Zeit in Anspruch. Aber das Ergebnis lohnt sich: mürbe und gleichzeitig saftig, aromatisch und fein und als Highlight ein weicher Marzipankern – einfach der perfekte Begleiter zum Adventskaffee!

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Förtchen

Förtchen, oder auch Pförtchen, sind im Norden Deutschlands, vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachen, ein klassisches Weihnachts- bzw. Neujahrsgebäck. Sie werden in einer so genannten Förtchenpfanne gebacken, wodurch ihre typische, runde Form entsteht. Es gibt sie sowohl pur bzw. nur mit Puderzucker bestäubt, genauso wie mit frischen oder Trockenfrüchten, Nüssen oder Kompott gefüllt. Schon im Mittelalter soll das Gebäck während der Weihnachtstage eine wichtige Rolle gespielt haben, bevor es dann gegen Ende des 18. Jahrhundert den Thron des beliebtesten Neujahrsgebäcks eroberte.

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Mandelkrokant-Pralinen

Alle Jahre wieder, und das mittlerweile seit 15 Jahren, verschenke ich zu Weihnachten selbstgemachte Pralinen. Eine süße, schmackhafte und persönliche Geschenkidee, fernab von Konsumzwang und Massen-Kaufrausch der Vorweihnachtszeit. Und mal ganz ehrlich: Wer freut sich nicht über mit Liebe selbst hergestellte Naschereien? Meine Mandelkrokant-Pralinen, verfeinert mit Marzipan, Kakao und Orangenlikör, schmecken aber nicht nur super, sondern sind auch optisch eine kreative und tolle Alternative zur typischen, runden Schokopraline.

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Dominosteine

Dominosteine gehören neben Plätzchen, Stollen & Co. einfach zum klassischen Weihnachtsgebäck. Es soll ja sogar Menschen geben, die sie bereits im September verdrücken, wenn die ersten Supermärkte ihre Regale mit den Weihnachtssüßigkeiten füllen. Und wem kann man´s verdenken: luftiger Lebkuchenboden, fruchtiges Gelee, samtiges Walnuss-Marzipan und als krönenden Abschluss herbe Zartbitterkuvertüre. Himmlisch! Erfunden wurde die Schichtpraline übrigens 1936. Sie sollte als günstige Alternative zur kostspieligeren Schokoladenpraline dienen und wurde so im Zweiten Weltkriegs als sog. „Notpraline“ bekannt.

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Hamburger Pfeffernüsse

… sind eine echte norddeutsche Weihnachts-Keksspezialität und wurden früher auch Kliekläffers genannt, weil sie so nett in der Keksdose klapperten. Für das Gebäck gibt es viele Rezepte. Was alle jedoch vereint, sind die obligatorischen (Weihnachts)Gewürze, also „Pfeffer“, wie man in Hamburg früher jegliche Würze nannte, die aus der weiten Fremde stammte. In meinem Rezept sind die süßen Naschbollen außerdem mit gehackten Mandeln und Aprikosen verfeinert.

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Pfirsiche

Hierzulande weniger bekannt, sind die Pfirsich-Kekse in Kroatien als „Breskvice“ (kroatisch für Pfirsiche) in jeder Bäckerei und in jedem Supermarkt zu haben und auf Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten ein Pflicht-Dessert. Zugegeben: Diese süßen Teilchen weisen eine minimal höhere Kalorienanzahl auf als ihre Namensgeber und sind leider auch nicht ganz so gesund. Dafür schmecken sie aber einfach himmlisch. Denn wer den ersten Zuckerschock nicht scheut, den erwartet ein weicher und saftiger Mürbekeks, gefüllt mit einer köstlichen Kakao-Rum-Buttercreme. Dobar tek!

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Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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Heidesand mit Cranberry-Zuckerrand

Heidesand ist ein norddeutscher Plätzchenklassiker, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Den Namen hat er dem Heideboden in Niedersachsen zu verdanken, der eine ähnliche helle und sandige Optik aufweist. Meist als klassische “schlichte” Version zubereitet, wird der fein-mürbe Keks in dieser Variante mit einem fruchtig-säuerlichen Cranberry-Zuckerrand aufgepeppt.

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Braunschweiger Lebkuchen

Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen. Bei diesem Rezept ist die Grundbasis ein altes Rezept meiner Großmutter, wobei Kleinigkeiten durch vegane Zutaten ersetzt bzw. ergänzt wurden.

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