Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.


Zutaten

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 400g Rum-Rosinen
  • 230g Margarine
  • 125ml Pflanzenmilch
  • 50g Orangeat
  • 50g Zitronat
  • 40g gehackte Mandeln
  • 40g Rohrohrzucker
  • 1,5 Hefewürfel
  • 1 Pck. Bourbonvanillezucker
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1 Msp. geriebene Zitronenschale
  • Prise Meersalz

 

 


Zubereitung

Die Sojamilch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mit etwas Mehl und Zucker vermengen und diesen Vorteig etwa 20 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Wenn sich das Volumen deutlich vergrößert hat, die übrigen Zutaten hinzufügen und gut durchkneten.

Abgedeckt an einem warmen Ort weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Teig erneut durchkneten, zu einem eckigen Laib formen und eine zuvor eingefettete und mit (Panier-)Mehl ausgeklopfte Kastenform geben; erneut 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa eine Stunde backen, kurz vor Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen. Falls der Klaben zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Guten Appetit!

Tipp: Auch wenn es schwer fällt: Der Klaben schmeckt am besten, wenn er gut durchgezogen ist. Also ruhig 3-4 Tagen warten und an einem kühlen Ort lagern, bevor man ihn verputzt!

 

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