Bremer Klaben

Der Klaben, oder hierzulande auch der Stollen des Nordens genannt, ist ein beliebtes Bremer Weihnachts- bzw. Wintergebäck. Im Gegensatz zum Christstollen wird er nicht mit der Hand geformt sondern in einer Kastenform gebacken und danach auch nicht mit Fett bepinselt und gezuckert. Das Verhältnis von Früchten und Teig beträgt stolze 1:1; der Bremer „Klavenbecker“, wie man ihn um 1600 nannte, ist daher nicht so süß, dafür aber umso saftiger, oder wie die Bremer sagen, „speckiger“.

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Heidesand mit Cranberry-Zuckerrand

Heidesand ist ein norddeutscher Plätzchenklassiker, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Den Namen hat er dem Heideboden in Niedersachsen zu verdanken, der eine ähnliche helle und sandige Optik aufweist. Meist als klassische “schlichte” Version zubereitet, wird der fein-mürbe Keks in dieser Variante mit einem fruchtig-säuerlichen Cranberry-Zuckerrand aufgepeppt.

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Braunschweiger Lebkuchen

Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen. Bei diesem Rezept ist die Grundbasis ein altes Rezept meiner Großmutter, wobei Kleinigkeiten durch vegane Zutaten ersetzt bzw. ergänzt wurden.

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Sanddorn-Orangen-Kuchen

Passend zur Sanddornernte im September/Oktober: ein saftiger und frischer Rührkuchen, verfeinert mit dem Aroma der Orange und des Sanddorns. Letzterer ist eine typische Spezialität in der Küstenregion Norddeutschlands, da er hier vermehrt auf dem sandigen Boden der Dünen gedeiht. Die Früchte schmecken herb, samtig und sauer, sind aber als Mus, Saft oder Konfitüre sehr delikat.

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Dithmarscher Kohlbrot

Jedes Jahr im September finden in der Küstenregion Dithmarschen eine Woche lang die sog. Kohltage statt; ein Klassiker unter den norddeutschen Herbstfesten in Europas größtem geschlossenen Kohlanbaugebiet. Eine der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten ist hier das Kohlbrot – ein knuspriges Roggenmischbrot, verfeinert mit frischem Kohl, Zwiebeln und Kräutern.

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Heißwecken

Heißwecken, auch als Heetwichs oder Hedeweggen bekannt, nennt man bei uns im Norden kleine Rosinenbrötchen. Früher waren sie ein typisches Gebäck der Fastenzeit und verbreiteten sich mit der Hanse im ganzen Ostseeraum. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten; hier ein Originalrezept von meiner Großmutter, aufgepeppt mit Rum und Zitrusschalen. Mein mit Abstand liebstes Gebäck!

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