Rhabarber-Trümmertorte

Sie ist sahnig, sie ist saftig und dabei ein echtes optisches Highlight: die Trümmertorte! Die norddeutsche Spezialität, die aussieht, als wäre sie schon einmal heruntergefallen, ist andernorts auch als Gewittertorte oder Ozeantorte bekannt. Zwei luftig-feine Biskuitböden bilden bei diesem Kuchen immer die Grundlage – einmal als Boden, einmal mit Mandelbaiser versehen – eine frisch-fruchtige Sahne-Füllung umhüllend. In meiner Rezeptvariante ist für die fruchtige Füllung ein Rhabarberkompott verantwortlich, gefärbtes Aquafaba sorgt außerdem für einen tollen Baiser-Look und -geschmack!

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Herzbrezeln

Alle Jahre wieder, und das jeden zweiten Sonntag im Mai, feiern wir ihn zu Ehren unserer Mütter: den Muttertag! Auch wenn ich mir nicht gerne aufzwingen lasse, wann ich als Kind meinen Eltern eine besondere Aufmerksamkeit zuzukommen lassen habe, so finde ich den Tag trotzdem einen guten Anlass, um Mutti mal wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie wäre es hierfür mit ein paar Herzbrezeln, perfekt für einen gemütlichen und schmackhaften Sonntagsbrunch? Die lassen nämlich nicht nur Augen strahlen, sondern munden dabei auch noch vorzüglich!

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Kopenhagener Kaffeekranz

Der Kopenhagener Kaffeekranz ist hierzulande ein echter Evergreen und ziert die meisten Auslagen norddeutscher Bäckereien. Verständlich, denn das Plundergebäck ist ein wahres Geschmackshighlight! Mit Marzipan gefüllt, Aprikosenmarmelade bestrichen und Zuckerguss, Rosinen und Mandeln verziert, zergeht der Kranz voller Aroma und Saftigkeit förmlich auf der Zunge.
Erfunden wurde das Gebäck übrigens 1843, als ein Kopenhagener Bäcker, angeregt und inspiriert von einer Reise nach Wien, einen knusprigen Kuchen kreierte, der Ähnlichkeit mit einem Croissant hatte. Nach seiner Rückkehr nach Kopenhagen setzte er die Produktentwicklung des „Wiener Brotes” fort und verfeinerte es, bis es sich im Anschluss schließlich im Norden Deutschlands ausbreitete.

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Rübli-Muffins

Ostern ohne Rübli-Kuchen oder Gebäck ist ja mittlerweile undenkbar. Und das zu Recht! Die Möhre, Karotte oder eben Rübe harmoniert einfach perfekt mit Süßgebäck, und das vor allem kombiniert mit Nüssen und feinem Zimtaroma. In meiner Muffin-Variante wird der fein-nussige Geschmack durch Walnussöl und Dinkelvollkornmehl unterstrichen und durch ein cremiges und zitroniges Frischkäse-Topping ergänzt. Überzeugt Euch selbst, wie köstlich diese Muffins munden!

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Hanseatenbrot

Egal ob zum Frühstück, zum Abendbrot oder als Stulle zwischendurch – eine (oder gleich ein paar) Scheibe(n) Hanseatenbrot schmecken zu jeder Tageszeit, und das sowohl süß als auch herzhaft belegt. Das nordische Roggen-Weizenvollkornbrot, angereichert mit Sonnenblumenkernen, Leinsamen und etwas Zuckerrübensirup, ist dabei nicht nur vollwertig und gesund, sondern auch aromatisch und sehr lecker!

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Energiekugeln

Auch Energieballs oder Powerballs genannt, sind diese Energiekugeln à la Aprikose-Kokos und Schoko-Nuss genau das Richtige, um die Völlerei der Festtage hinter sich zu lassen und gesund-bewusst und gleichzeitig schmackhaft ins neue Jahr zu starten. Ohne Zucker und Mehl, dafür mit viel Trockenfrüchten und Nüssen enthalten diese gesunden Pralinen viele Ballaststoffe, gesunde Fette und Vitamine und sind zusätzlich extrem sättigend. Eine gesunde Süßigkeit als perfekter Snack für zwischendurch!

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Förtchen

Förtchen, oder auch Pförtchen, sind im Norden Deutschlands, vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachen, ein klassisches Weihnachts- bzw. Neujahrsgebäck. Sie werden in einer so genannten Förtchenpfanne gebacken, wodurch ihre typische, runde Form entsteht. Es gibt sie sowohl pur bzw. nur mit Puderzucker bestäubt, genauso wie mit frischen oder Trockenfrüchten, Nüssen oder Kompott gefüllt. Schon im Mittelalter soll das Gebäck während der Weihnachtstage eine wichtige Rolle gespielt haben, bevor es dann gegen Ende des 18. Jahrhundert den Thron des beliebtesten Neujahrsgebäcks eroberte.

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Mandelkrokant-Pralinen

Alle Jahre wieder, und das mittlerweile seit 15 Jahren, verschenke ich zu Weihnachten selbstgemachte Pralinen. Eine süße, schmackhafte und persönliche Geschenkidee, fernab von Konsumzwang und Massen-Kaufrausch der Vorweihnachtszeit. Und mal ganz ehrlich: Wer freut sich nicht über mit Liebe selbst hergestellte Naschereien? Meine Mandelkrokant-Pralinen, verfeinert mit Marzipan, Kakao und Orangenlikör, schmecken aber nicht nur super, sondern sind auch optisch eine kreative und tolle Alternative zur typischen, runden Schokopraline.

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Dominosteine

Dominosteine gehören neben Plätzchen, Stollen & Co. einfach zum klassischen Weihnachtsgebäck. Es soll ja sogar Menschen geben, die sie bereits im September verdrücken, wenn die ersten Supermärkte ihre Regale mit den Weihnachtssüßigkeiten füllen. Und wem kann man´s verdenken: luftiger Lebkuchenboden, fruchtiges Gelee, samtiges Walnuss-Marzipan und als krönenden Abschluss herbe Zartbitterkuvertüre. Himmlisch! Erfunden wurde die Schichtpraline übrigens 1936. Sie sollte als günstige Alternative zur kostspieligeren Schokoladenpraline dienen und wurde so im Zweiten Weltkriegs als sog. „Notpraline“ bekannt.

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Hamburger Pfeffernüsse

… sind eine echte norddeutsche Weihnachts-Keksspezialität und wurden früher auch Kliekläffers genannt, weil sie so nett in der Keksdose klapperten. Für das Gebäck gibt es viele Rezepte. Was alle jedoch vereint, sind die obligatorischen (Weihnachts)Gewürze, also „Pfeffer“, wie man in Hamburg früher jegliche Würze nannte, die aus der weiten Fremde stammte. In meinem Rezept sind die süßen Naschbollen außerdem mit gehackten Mandeln und Aprikosen verfeinert.

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Kalter Hund

Kalter Hund, oder auch Kalte Schnauze, ist eine überaus köstliche und nicht wegzudenkende Reminiszenz an meine Kindheit und durfte früher auf keinem Geburtstag fehlen. Ein Stück war nie genug, ein zweites aber meistens dennoch zu viel – der Klassiker. Rezepte gibt es für die Kalorienbombe viele, wobei die Herangehensweise eigentlich immer die gleiche ist: Kekse und Schokomasse werden in einer Kastenform abwechselnd geschichtet und, sobald das Ergebnis erkaltet ist, darf fürstlich geschlemmt werden. Bei meinem Rezept habe ich nicht nur die Kekse selbst gebacken, sondern das Kokosfett auch durch hochwertiges Kokosöl ersetzt und das kalte Backwerk mit Mandeln und Cranberries verfeinert.

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Erdnuss-Fudge

Fudge ist ein weiches, etwas mürbes und sehr süßes Karamell und vor allem in England und in den USA sehr bekannt. Die Grundmasse besteht aus einer ordentlichen Portion Zucker, Puderzucker, Sahne und Butter. Oft wird sie aber zusätzlich, und hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, mit Nüssen, getrockneten Früchten genauso wie mit Schokolade oder Alkohol verfeinert. Typisch ist für das Karamellkonfekt vor allem, dass es nach dem Erhärten in Würfel geschnitten wird. In meiner veganen Fudge-Variation wird die Grundmasse mit Erdnussbutter und gesalzenen Erdnüssen aufgepeppt.

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Niedersachsenstriezel

Ein Striezel, oder auch Strietzel, ist ein Hefeteig, der vor dem Backen mit einer Masse gefüllt und im Anschluss aufgerollt, gefaltet oder geflochten wird. Toll schmeckt er mit Äpfeln, Nüssen oder auch Mohn. Einer der besten Striezel die ich bisher probieren durfte stammt aus meiner Lieblingsbäckerei in Hannover und heißt Niedersachsenstriezel. Im Original ist er dort mit Quark und Rosinen gefüllt, mit Streuseln belegt und Zuckerguss verziert. Dass er aber auch vegan wunderbar funktioniert und dabei herrlich saftig und aromatisch schmeckt, möchte ich Euch mit diesem Rezept beweisen!

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Kürbiskern-Schoko-Rauten

Dass ein Schuss Kürbiskernöl nicht nur Salaten und Suppen die besondere Würze verleiht, sondern auch Desserts und Gebäck, beweisen diese tollen Kürbiskern-Schoko-Rauten. Zweierlei Mürbeteige bilden hier die Basis, eine dünne Schicht Aprikosenaufstrich verleiht Saftigkeit und herb-süße Zartbitterkuvertüre rundet das nussige Backwerk ab. Die Kombination aus Kürbiskernöl, Kürbiskernen und Schokolade wird Euch begeistern!

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Sachertorte

Die Spezialität der Wiener Küche: die Sachertorte! Erfunden wurde sie 1882, nachdem Fürst Metternich seine Hofküche aufforderte, ihm und seinen geladenen Gäste ein ganz besonderes Dessert aufzutischen. Da der Chefkoch leider erkrankt war, musste der junge Lehrling Franz Sacher ran – und kreierte so das berühmt-berüchtigte Rezept, das heute als österreichisches Kulturgut gilt. Das Originalrezept kennen nur das Hotel Sacher und das Café Demel in Wien, dennoch weiß man natürlich, dass die Torte aus Schokoladenbiskuit besteht, der mit Marillen- bzw. Aprikosenmarmelade gefüllt und mit einer dunklen Schokoladenglasur überzogen wird. Eine saftige Schokoladentorte mit einer besonders fruchtigen Note, die in meinem Rezept auch ganz ohne Eier und Butter wunderbar gelingt!

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